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Der nette Nachbar von nebenan.de

Heute morgen fand ich – ganz altmodisch – ein Flugblatt in meinem Briefkasten. „Hallo liebe Nachbarn in Oberkassel, unsere Nachbarschaft vernetzt sich: Schon 458 Nachbarn sind mit dabei“, schrieb da ein Georg, „Euer Nachbar aus der Brend’Amourstraße“. Der nette Nachbar macht Werbung für nebenan.de, einer Internetseite für den Stadtteil Oberkassel in meinem schönen #Düsseldorf.

Nachbarschaft hat im Internet inzwischen einen hohen Stellenwert. Wie Georg schreibt, kann man bei nebenan.de „etwas verschenken, ausleihen, Empfehlungen austauschen und gemeinsame Aktivitäten planen. Mal mit Mehl aushelfen oder vielleicht einen Laufpartner zum Joggen oder jemanden zum Kartenspielen finden“.

Der nette Nachbar im iPhone

Ich selbst bin schon seit langem bei nebenan.de. Ich weiß die Vorteile zu schätzen. Als ich vor Weihnachten einen Kronleuchter verkaufen wollte, wurde ich zwar das gute Stück nicht los, lernte aber eine nette Nachbarin kennen, die auf ein Plauderstündchen vorbeikam.

In vielen Städten und Gemeinden in Deutschland haben sich inzwischen die Menschen in ihren Stadtteilen zu solchen #Netzwerken zusammengefunden. Da setzt sich die Sehnsucht des Einzelnen nach Gemeinschaft durch. Nebenan.de ist das moderne Mittel gegen das Singledasein und der damit nicht selten einhergehenden Einsamkeit.

Eine alte Idee wie neu erfunden

Die Idee selbst ist ja schon viele Jahre alt. Ich erinnere mich, dass ich während der letzten Jahre des vergangenen Jahrtausends bereits eine wöchentliche Kolumne für Oberkassel.de geschrieben habe. Peter Adam, so hieß der Initiator, hatte die Idee, die Menschen aus unserem Stadtteil auf seiner Internetplattform zusammenzubringen.

Die Idee hatte leider einen Haken: Die Realisation kam zu früh. Die Menschen in Oberkassel waren noch nicht so technikbegeistert wie heute. Auch waren Sie noch nicht durch #Facebook und Co angefixt fürs Netzwerken.

Kolumne auf Oberkassel.de

Damals habe ich aus meinen Kolumnen für Oberkassel.de ein kleines Buch im Düsseldorfer Grupello-Verlag veröffentlicht: „Die schwarze Mamba – Storys aus Oberkassel.de“ gibt es sicherlich noch als Liebhaberexemplare bei Amazon und in Antiquariaten.

Ich finde es gut, dass die Ideen von gestern heute realisiert und begeistert angenommen werden. Das zeigt, dass sich die Kommunikation immer wieder neue Wege sucht, wenn sich Technik verändert.

Cappuccino gibts nur im Café

Ich hoffe nur, dass uns trotzdem die Cafés in der Nachbarschaft bleiben. Denn wenn ich ehrlich bin, gibt es nichts schöneres als einen #Cappuccino in einem Café zu trinken und dabei die Tageszeitung zu lesen. Ich mache das jeden Tag nachmittags im „Schiff ahoi“ in Düsseldorf-Oberkassel. Gelegentlich treffe ich bei dieser Gelegenheit auch Freunde oder Nachbarn. Ein Highlight meines Tages…

 

(Zeitgleich veröffentlicht in meinem Freitags-Blog „Auf einen Cappuccino“ im Wirtschaftsportal Business-on.de

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