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Wahlen in Sachsen-Anhalt: Die AfD führt die Bürger im Osten mit Karacho ins Hitze-Chaos

Die AfD Sachsen-Anhalt will den Ausbau der Windkraft stoppen, den Kohleausstieg beenden und zentrale Klimaschutzmaßnahmen abschaffen. Das ist nicht nur eine Flucht vor der Realität – so führt die AfD ihre Wählerinnen und Wähler direkt in das Hitze-Chaos.

Die AfD Sachsen-Anhalt will nach eigenen Angaben nicht versuchen, „das Weltklima in Sachsen-Anhalt zu retten“. Das klingt zunächst vernünftig: Sachsen-Anhalt kann die Erderwärmung schließlich nicht allein stoppen. Doch aus dieser Feststellung zieht die Partei eine gefährliche Schlussfolgerung: Wenn das Land die Welt nicht retten kann, müsse es auch keinen eigenen Beitrag leisten.

Das ist ungefähr so, als würde jemand sagen: „Ich kann den Müll der ganzen Stadt nicht beseitigen – also werfe ich meinen eigenen gleich auf die Straße.“

Zurück in die Vergangenheit

Die AfD verspricht in ihrem Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt eine energiepolitische Kehrtwende. Der Ausbau der Windkraft soll gestoppt, der Kohleausstieg beendet und die Energiepolitik wieder stärker auf fossile Energieträger ausgerichtet werden. Auch die CO₂-Abgabe sowie Förderungen für erneuerbare Energien und Elektromobilität sollen abgeschafft werden.

Das klingt für manche Menschen nach Entlastung: weniger Vorschriften, keine Windräder vor der Haustür, vielleicht niedrigere Preise. Doch wer Windkraft stoppt, muss erklären, woher künftig ausreichend bezahlbare Energie kommen soll. Wer die CO₂-Bepreisung abschafft, muss außerdem sagen, wer die Folgekosten fossiler Energie übernimmt.

Anpassung allein reicht nicht

Diese Kosten verschwinden nicht. Sie tauchen nur an anderer Stelle wieder auf: bei Hitzeschäden, Dürren, Ernteausfällen, Hochwasser, Gesundheitsproblemen und steigenden Versicherungsbeiträgen.

Natürlich muss sich Sachsen-Anhalt an die Folgen des Klimawandels anpassen. Städte brauchen mehr Schatten und Grün, Landwirtschaft muss widerstandsfähiger werden, und der Katastrophenschutz muss besser vorbereitet sein.

Klimaschutz als Feindbild

Wer den Ausstoß von Treibhausgasen weiter zulässt, verschärft genau die Probleme, an denen man sich anschließend anpassen soll. Die AfD behandelt Klimaschutz jedoch nicht wie eine politische Aufgabe, über deren Umsetzung man streiten kann. Sie macht ihn zum Feindbild – als Symbol für internationale Zusammenarbeit, wissenschaftliche Warnungen und staatliche Regulierung.

Über einzelne Klimamaßnahmen kann und muss man diskutieren: über das Tempo der Energiewende, soziale Härten und die gerechte Verteilung von Kosten. Aber wer Klimapolitik grundsätzlich als „Wohlstandsvernichtung“ bezeichnet, verweigert die entscheidenden Antworten: Wie bleibt Energie bezahlbar? Wie wird Deutschland unabhängiger von fossilen Importen? Und wie bleiben Unternehmen in einer sich verändernden Welt wettbewerbsfähig?

Die Zukunft verschwindet nicht

Die Welt verändert sich auch dann, wenn eine Partei wie die AfD das Thema aus ihrem Programm streicht. Märkte entwickeln sich weiter, neue Technologien entstehen, und Extremwetter macht keine Pause.

Sachsen-Anhalt kann die Welt nicht allein retten. Aber das Land und vor allem jeder einzelne Wähle und jede Wählerin kann entscheiden, ob es Verantwortung übernimmt oder sich aus der gemeinsamen Aufgabe verabschiedet.

Ein Programm, das Klimaschutz zurückdrehen will, ist kein Konzept für die Zukunft. Es ist eine Kampfansage an die Realität. 

AfD-Wähler sind gegen Klimaschutz

Jede Wählerin und jeder Wähler in Sachsen-Anhalt sollte sich darüber bewusst sein: Wer auf dem Wahlschein sein Kreuz bei der AfD macht, setzt sich für mehr Hitzetote, für mehr Feuerwalzen und für weniger wirtschaftliche Zukunft ein.

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Quellen:

Sachsen-Anhalt: Die Regierungspläne der AfD https://www.wsws.org/de/articles/2026/07/15/afde-j15.html

AfD-Wahlprogramme: Ökonomen warnen vor „katastrophalen Maßnahmen“ https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/afd-landtagswahlen-ostdeutschland-wirtschaft-wahlprogramm-kritik-100.html

Video Hitze: Ki generiert mit Perplexity

Foto Sonne/Baum: Jamin

Fotoporträt Jamin: Fyeo

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